100 Jahre Kreissparkasse Ahrweiler

VON J. RAUSCH

Im Mittelalter bis zur Neuzeit kannte man keine Spar- und Darlehnskasse. Jedoch war das Sparen nicht unbekannt, was die Sprichwörter beweisen:

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.
Sparsamkeit ist nicht Geiz.

Die Spargroschen wurden in Strümpfen, Truhen, Kisten oder an geheimen Verstecken aufbewahrt. In Kriegszeiten vergrub man die Schätze, und da der vorsichtige Schatzbesitzer den Krieg oft nicht überlebte, so mag mancher Schatz noch heute im alten Versteck ruhen, was wieder die Schatzgräber antrieb, auf oft zauberhafte Weise nach den Schätzen zu suchen (vgl. Goethes Schatzgräber).

Wie aber stand es mit dem Geldanleihen, mit einem Darlehen?

Zunächst war es den Christen verboten, für ausgeliehenes Geld Zinsen zu verlangen. Nur aus christlicher Nächstenliebe liehen sie Geld aus nach dem Spruch

Wer den Armen gibt, leiht auf Wucher dem Herrn, Anders aber handelten die zugezogenen christlichen Lombarden und die Juden. Erstere waren italienischen Kaufleute, die meistens aus der Lombardei stammten. Sie hießen auch die „Kawerschen“. Sie trieben Warenhandel mit Tuchen, Wollsammet, Schleiern, Gewürzen, Perlen und Juwelen, gingen aber auch bald zum Geldhandel über. Auf Waren gewährten sie Kredite und gaben geringe Darlehen gegen hohe Zinsen. Der Zinssatz stieg bis zu 25%. Den Schutz des Landesherrn sicherten sich die Lombarden durch hohe Abgaben. In Sinzig werden 1381 die Lombarden Johannes Obbertini und Wilhelm Tharamontinus bezeugt; beide besaßen in Sinzig das Bürgerrecht. Im kurkölnischen Andernach werden zur gleichen Zeit die Lombarden schon als Bankiers erwähnt. In Ahrweiler und Linz treffen wir vor 1400 die Lombardenfamilie Palhidi. Der Lombarde Palhidi in Ahrweiler besaß ein Schuldbrief des Ahrweiler Vogtes Klaus Curtschin auf 1900 Gulden und 35 Fuder Wein. Diesen Schuldbrief gibt Palhidi dem Erzbischof von Trier und erhält von ihm „3000 gute, kleine schwere Gulden“. Das Schöffenweistum der Stadt Ahrweiler von 1395 erwähnt, daß Juden und Lombarden in Ahrweiler ansässig waren. Diese besaßen besonderen Schutz der Stadt und des Landesherren. Die Ahrweiler Stadtordnung von 1613 erwähnt keine Lombarden mehr. Das Geldgeschäft war um diese Zeit auf die Juden übergegangen. So war im 17. und 18. Jahrhundert die Familie Seligmann Hauptbankier in Ahrweiler. Durch Salz-, Leder- und Weinhandel waren sie reich geworden. Hier ist rühmend zu erwähnen, daß die Familie Seligmann keine Wucherzinsen nahm und armen Leuten sogar Darlehen zinslos überließ. Diese angesehene Familie ließ sich im Jahre 1763 taufen, und sie nannte sich nun Kreuzberg. Als redendes Wappen führten sie nun ein Kreuz auf dem Berge. Georg Kreuzberg war der Entdecker des Apollinarisbrunnens und der Neuenahrer Heilquellen.

Im späten Mittelalter war es auch den Christen erlaubt, Geld gegen Zinsen auszuleihen. So lieh der Bürgermeister Johann Apollinaris Roesgen dem Kirchspiel Wadenheim 1689 200 Taler zu 5% Jahreszinsen. Die Wadenheimer gebrauchten das Geld als Brandschatz für die Franzosen, so daß der Ort nicht verbrannt wurde. Dieses Kapital stand 80 Jahre, so daß insgesamt 80×5 = 400% an Zinsen gezahlt wurden; so hatten die braven Wadenheimer durch die Zinsen allein 4 mal das Kapital bezahlt. Im Jahre 1708 lieh auch Johann Schütz von Lantershofen den Wadenheimern 100 Taler zu 5%. Im 18. und 19. Jahrhundert waren Geldgeber in Ahrweiler die Familien Kreuzberg, Brogsitter, Dahmen und Maxrath. Letztere Familie besaß in Ahrweiler ein kleines Bankgeschäft. Auch die „Bossardstiftung“ mit einem Barvermögen von 80000 Talern gab Darlehen zu 5%. Manches Geschäftshaus in der Niederhutstraße und kirchliche Vereinsgebäude wurden mit Geldern der Bossardstiftung errichtet.

Kreissparkasse Ahrweiler
Foto: Vollrath

Am 12. 12. 1838 erließ der damalige preußische König Friedrich Wilhelm III. ein Reglement mit Gesetzeskraft für die Errichtung kommunaler Spar- und Darlehnskassen. Auf Grund dieser königlichen Anordnung ermahnte die Regierung in Koblenz wiederholt die Landräte, in ihren Kreisen Sparkassen zu errichten. Der Kreis Ahrweiler verhielt sich passiv.

Am 15. 11. 1854 forderte eine energische Verfügung der Bezirksregierung den Landrat von Hövcl auf, innerhalb von 10 Tagen über die Errichtung einer Kreissparkasse zu berichten. Aber erst am 19. 12. 1854 berichtete der Landrat, daß in Ahrweiler Bedenken gegen die Errichtung einer Kreissparkasse beständen, doch wolle er den Kreistag anhören.

In der Kreistagssitzung vom 29. 12. 1854 wird die Zweckmäßigkeit der Kreissparkasse besonders für das Wohl der arbeitenden Klasse anerkannt. Der Kaufmann Peter Jos. Kreuzberg und Empfänger Ilges werden beauftragt, die Statuten abzufassen. Auch erklärte sich die Direktion der Rheinischen Provinzial-Hülfskasse in Köln bereit, die neue Kreissparkasse zu unterstützen und ihr einen laufenden Kredit nach Maßgabe der Barbestände der Kreissparkasse einzuräumen..

Da aber weiter nichts geschah, mahnte die Regierung am 12. 7. 1856 zur beschleunigten Erledigung und legte Anweisungen für den Inhalt des zu entwerfenden Statuts bei. Landrat von Hövel wandte sich an den Landrat Fonk von Adenau um Überlassung eines Exemplares der Statuten der Sparkasse des Kreises Adenau. Hier in Adenau, wo die wirtschaftlichen Verhältnisse einfacher lagen, hatte der Kreistag schon am 10. 10. 1855 ein Statut errichtet, das am 31. 3. 1856 die landesherrliche Genehmigung fand, so daß Adenau 10 Jahre früher als Ahrweiler eine Kreissparkasse erhielt.

Kreissparkasse Ahrweiler, Erweiterungsbau 1965

Infolge der Auflösung des Kreises Adenau im Jahre 1932 wurde die Adenauer Sparkasse im Jahre 1935 als Zweigstelle der Kreissparkasse Ahrweiler eingegliedert. Zurück zu 1856! In Ahrweiler gingen die Mühlen langsamer! Erst am 15. 12. 1858 genehmigte der 45. Kreistag die entworfenen Statuten. Am 17. 12. 1858 bittet der Landrat von Hövel den Regierungspräsidenten um „allerhöchste Genehmigung“ derselben.

Freiherr von Hövel erlebte die Errichtung der Kreissparkasse nicht mehr, da er am 27. 2. 1859 im Alter von 42 Jahren starb. Sein Nachfolger •wurde der Landrat von Groote, der sich mit besonderem Eifer für die Errichtung der Sparkasse einsetzte. Waren bis zum Jahre 1859 die Verzögerung in den Kreisinstanzen zu suchen, so waren es in den kommenden 6 Jahren die höheren Instanzen, die immer wieder zögerten. Das eingereichte Statut ließ man fast 2 Jahre unbeantwortet liegen. Erst am 24. 10. 1860 antwortete die Regierung, daß das vorliegende Statut vollständig umgearbeitet werden müsse, zumal müsse der Paragraph 13 des Entwurfes wegfallen, der den Mitgliedern der Direktion einen Anteil des Reingewinnes sicherte. Am 30. 12. 1861 legte der Kreis ein neues Statut vor. Die Regierung hatte immer noch Bedenken und schaltete das Ministerium in Berlin ein. Das Ministerium teilte die Bedenken und schlug vor, ein schon genehmigtes Statut einer anderen Kreissparkasse des Bezirks Koblenz dem Ahrweiler Landrat vorzulegen. Daraufhin sandte die Bezirksregierung das Statut der Kreisspar- und Darlehnskasse von St. Goar. Am 18. 12. 1862 genehmigte der 54. Kreistag die neuen Statuten. Aber auch dies neue Statut schlief im Schöße der Bezirksregierung weitere 2 Jahre lang. In dieser Zeit mahnte Landrat von Groote 6 mal die Regierung um beschleunigte Erledigung der Sache und erwähnt dabei den Unwillen der Bevölkerung, der sich in der Fresse und in Versammlungen offenbarte. Erst am 17. 12. 1864 antwortete die Regierung, daß das vorgelegte Statut zu weitschweifig sei, man möge sich doch das St. Goarer Muster als Beispiel nehmen, was auch geschah, und schon am 28. 12. 1864 legte Landrat von Groote das gekürzte Statut der Regierung vor. Am 20. 1. 1865 und am 17. 2. 1865 bat Landrat von Groote die Regierung abermals um Beschleunigung. Endlich am 24. 4. 1865 erteilte der Minister des Inneren Graf Eulenburg die Genehmigung der Statuten der zu errichtenden Kreissparkasse in Ahrweiler. Dies Statut enthielt 51 Paragraphen, die die Verfassung und Verwaltung des Instituts regelten. Über den Zweck besagt Paragraph l: „Die Kreisspar- und Darlehnskasse des Kreises Ahrweiler hat den Zweck, den Eingesessenen dieses Kreises Gelegenheit zu geben, ihre Ersparnisse sicher gegen Zinsen anzulegen oder sich kleinere Darlehen unter erleichterten Bedingungen zu verschaffen.“

Am 18. 9. 1865 wählte der Kreistag unter 5 Bewerbern den Geschäftsmann Peter Maxrath aus Ahrweiler als 1. Rendanten. Da die Kreis-Spar- und Darlehnskasse Ahrweiler nach § 4 der Statuten von einer Direktion verwaltet werden sollte, welche sich aus einem Direktor, seinem Stellvertreter und drei Beisitzern zusammensetzte, wählte der 59. Kreistag am 18. 12. 1865 Johann Martin Dahm, Weinhändler und Gutsbesitzer (St. Peter, Walporzheim) zum Direktor, Apotheker Staudt aus Ahrweiler zu seinem Stellvertreter. Zu Beisitzern: die Herren Dr. Feltgen, Ahrweiler, Gutsbesitzer und Weinhändler Brohl von Heimersheim und Gutsbesitzer Krewel aus Vettelhoven.

Als Stellvertreter wurden gewählt: 1. Constantin Kreuzberg, Lederfabrikant in Ahrweiler und 2. Heinrich Großgart, Bäckermeister in Ahrweiler.

Ins Kuratorium wurden berufen: 1. Gutsbesitzer Rolshoven von Vettelhoven und 2. Gutsbesitzer und Rentner Roth von Sinzig. (heute Autohaus Bell). Im Jahre 1868 betrugen die Spareinlagen 38576 Taler. An Darlehen wurden seit Bestehen 45712 Taler gewährt. Der 1. Rendant der Ahrweiler Kreissparkasse war Peter Maxrath, bisher Geschäftsmann in Ahrweiler, er wurde am 15. Dezember 1865 in sein Amt eingeführt. Das erste Geschäftslokal der Kreissparkasse befand sich im Wohnhaus des Rendanten Peter Maxrath, Niederhutstraße 25 (heute Fahrradgeschäft Bell). Im Jahre 1868 betrugen die Spareinlagen 38576 Taler. An Darlehen wurden gewährt 45712 Taler. Anfang 1873 starb Rendant Peter Maxrath. Seine Witwe führte mit dem Gehilfen Bürvenich die Geschäfte im Jahre 1873 weiter. Als Nachfolger wurde einstimmig der Kreiskanzlist Theodor Schmidden in Ahrweiler gewählt.

Dieser trat sein Amt am 1. 4. 1874 an. Er verlegte die Geschäftsräume in sein Wohnhaus, Oberhutstraße 10, in dem später die Ahrtalbank untergebracht wurde (heute Besitzer Sermann). Peter Schmidden führte die Geschäfte mit Unterstützung seiner 2 Söhne. Unter dem Rendanten Schmidden nahm die Kreissparkasse einen großen Aufschwung.

Im Jahre 1896 zählte die Kasse 3327 Sparbücher mit einer Einlage von 4508747 Mark. An Darlehen wurden gewährt 4873189 Mark. Der Zinsüberschuß betrug 39961,60 Mark, die Verwaltungskosten nur 8745,32 Mark. Der Revisionsbericht vom 22. 12. 1897 verlangt größere Sparkassenräume und schlägt einen Neubau vor. Nun entstand ein lebhafter Streit mit der Stadt Ahrweiler um die Platzfrage. Die Stadtverordneten von Ahrweiler wollten zur Sicherheit den Neubau nur innerhalb der Stadtmauer wissen, und sie boten der Kreisverwaltung das Grundstück Schiefer in der Wolfsgasse östlich der Mädchenschule an.

In dem von der Kreisverwaltung vorgesehenen Platz in der Wilhelmstraße seien die Werte der Sparkasse nicht genug gesichert. Der schwere Einbruch in der Villa von Albert Kreuzberg und der Einbruchsversuch in dem Geldgeschäft von Wwe. Matthias Maxrath zeigten doch die Unsicherheit in der Wilhelmstraße, weshalb ja auch im Landratsamt (im Hause von Groote) eine Nachtwache errichtet wurde.

Doch der Kreis überging die „schwerwiegenden“ Bedenken der Stadt Ahrweiler und kaufte den Garten der Frau Geheimrat von Grootc zum Preise von 7,75 Mark pro qm.

Architekt Kroth aus Andernach, der in den Jahren 1892—1894 das Kreishaus (Landratsamt, Haus I) zur vollen Zufriedenheit errichtete, baute auch die Kreissparkasse von 1900 bis 1901. Der Kostenanschlag betrug 34600 Mark.

Im Jahre 1906 schied Theodor Schmidden mit 68 Jahren nach 32jähriger Tätigkeit als Kassenleiter aus. Sein Sohn Josef Schmidden wurde Nachfolger.

Ihm folgte 1922 als Sparkassendirektor Josef Jaeckel, dem 1934 der bisherige Verbandsoberrevisor Heiliger folgte. Im Jahre 1936 wurde der Erweiterungsbau beschlossen, der 1937 nach Plänen des Kreisbaurates Schmilz für 95 000 Mark errichtet wurde. Am 13. 12. 1937 erfolgte die Einweihung. Dabei fiel das Wort: „Mit diesem Umbau wird dem Geschäftsbedarf der Kreissparkasse für alle Zeiten ausreichend Rechnung getragen.“ Diese Zukunftsprognose war ein Irrtum. Im Jahre 1935 wurden die frühere Kreissparkasse Adenau und die Städtischen Sparkassen in Remagen und Sinzig der Kreissparkasse in Ahrweiler eingegliedert.

Die Geschäftsentwicklung der Kreissparkasse bis zum 2. Weltkrieg ergibt sich auf folgender Übersicht:

Geschäftsjahr   Einlagen im Spar- und Giroverkehr    Reingewinn
1909   8143533 Mark   138344 Mark
1912   10647794 Mark   161924 Mark
1927   2693456 Mark   6742 Mark
1938   13192385 Mark   99611 Mark

Die Leiter der Sparkassen

Diese führten zunächst den Titel Rendant und seit 1922 Sparkassendirektor.

Es ergibt sich folgende Übersicht:

1. Rendant Peter Maxrath 1865—1873.

2. Rendant Theodor Schmidden 1874—1906.

3. Rendant Josef Schmidden 1906—1922.

4. Sparkassendirektor Josef Jaeckel 1922—1934.

5. Sparkassendirektor Josef Heiliger 1934—1935.

6. Sparkassendirektor Franz Strang 1935—1945. Von 1945 bis 1948 oblag die kommissarische Leitung der Kreissparkasse dem späteren stellvertretenden Sparkassendirektor Anton Hörsch.

7. Sparkassendirektor Emil Aengenheyster 1948—1963.

8. Sparkassendirektor Josef Morschhäuser seit 1963.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung, der Aufschwung und der gegenwärtige Stand der Kreissparkasse ergibt sich aus den nachfolgenden Zahlen des Geschäftsberichts 1964.

Die Bilanzsumme stieg auf 126 Millionen DM.

Die Gesamteinlagen überschritten im Laufe des Jahres erstmalig die 100-Millionen-Grenze.

Die Ausleihungen konnten auf 82,3 Millionen DM erweitert werden.

Der Gesamtumsatz steigerte sich auf 2,1 Milliarden DM.

Die Zahl der Buchungsposten betrug 3275855 Stück. Ende 1964 wurden 64547 Kundenkonten verwaltet.

Der Bestand der in Anspruch genommenen Kontokorrentkredite wurde zum Jahresende mit 8875000,— DM ausgewiesen.

An Hypothekendarlehen waren Ende 1964 40,8 Millionen DM und Darlehen gegen Kommunaldeckung mit 12,6 Millionen DM ausgeliehen.

Die sonstigen langfristigen Darlehen beliefen sich auf 6,8 Millionen DM.

Die Ertrags- und Vermögenslage der Sparkasse war gut.

Nach einer Vorwegzuführung zur Sicherheitsrücklage betrug der Reingewinn 869805,45 DM. Davon wurden dem Kreis Ahrweiler wiederum 200000,— DM zur Verfügung gestellt. Rücklagen, Rückstellungen und Wertberichtigungen belaufen sich zum 31. 12. 1964 auf 9 Millionen DM.

Der wachsende Geschäftsumfang sowie die Eröffnung neuer Zweigstellen erforderte auch im Jahre 1964 die Einstellung weiterer Dienstkräfte.

Die Zahl der Beschäftigten ohne Bundeswehrangehörige erhöhte sich von 152 Ende 1963 auf 160 Ende 1964.

Auch dies ist einer der Gründe für die Notwendigkeit eines Erweiterungsbaues, der 1964 begonnen und 1965 vollendet wird. Der Neubau schließt sich organisch an das bestehende Gebäude an und fügt sich auch harmonisch in das Bild von Niedertor und Stadtmauer ein. Und der Torwächter des Niedertores stellt schmunzelnd fest:

„Mein Niedertor ist und bleibt doch das höhere.“ Wir wünschen der Kreissparkasse unter der Leitung von Sparkassendirektor Josef Morschhäuser, Ahrweiler, und des stellv. Sparkassendirektors Albert Kirfel, Ahrweiler, mit dem Verwaltungsrat Herrn Landrat Korbach und den Herren Alois Damian, Metzgermeister, Mayschoß, Stefan Weber, Konditormeister, Adenau, Josef Profittlich, Landwirt, Birresdorf, Dr. Herbert Wiens, Oberstudienrat, Bad Neuenahr, Ludwig Kremers, Prokurist, Ahrweiler, Paul Rutsch, Kaufmann, Heppingen, eine günstige Weiterentwicklung zum Segen der Kreisbevölkerung.