Brohl, Burg Rheineck, Burg Are und Altenahr um 1820

Anmerkungen zu Landschaftsbildern von Harmen Jan van der Wyck (1769 – 1847)

Leonhard Janta

In ihrer großen Anzahl und Vielfalt können sie kam erfasst werden, die Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Stiche vom Rheinstrom zwischen Mainz und Köln, die seit dem 18. Jahrhundert von bekannten und unbekannten Künstlern geschaffen wurden.1) Neben oft abgebildeten und in Ausstellungen gezeigten Darstellungen der pittoresken Landschaft mit ihren Dörfern, Städtchen und Burgen finden wir auch reizvolle Arbeiten von weniger bekannten Künstlern. Hierzu zählen die im Vergleich mit den oft romantisch überhöhten Werken die fast nüchtern wirkenden Landschaftsbilder von Harmen Jan teilte. 1825 erschien von ihm das Werk „Der Mittelrhein und Mannheim in hydrotechnischer Hinsicht“, 1836 seine „Übersicht der Rheinischen und Eifeler erloschenen Vulkane …“4)

Bereits in seiner Neuwieder Zeit unternahm van der Wyck in Begleitung seiner Familie ausgedehnte Wanderungen am Mittelrhein, an die Mosel, in die Eifel und an die Ahr. Dabei entstanden zahlreiche detaillierte Skizzen mit Landschafts-, Orts- und Burgansichten, aus denen er später größere Ansichten vor allem in Aquarell-/Mischtechnik schuf. Seine Skizzenbücher sind verlorengegangen. Bilder von seiner Hand befinden sich heute überwiegend in Privat- und Museumsbesitz.5)

Porträt von Harmen Jan van der Wyck (1769 -1847) um 1820

Harmen Jan van der Wyck (1769 – 1847)

Harmen Jan van der Wyck3) wurde am 7. November 1769 in Deventer/Niederlande geboren. Er schlug die Militärlaufbahn ein, avancierte zum Offizier in der niederländischen Genie-Truppe, in der unter seiner Leitung topographisch exakte Karten für Militärzwecke verfertigt wurden. Als Generalmajor wurde er 1815 pensioniert, verließ die Niederlande und ließ sich zunächst mit seiner Ehefrau und zwei Kindern in Kleve, 1817 in Neuwied nieder. 1822 zog die Familie nach Mannheim, wo van der Wyck am 18. Januar 1847 starb. Als Privatgelehrter erwarb er sich auch mit naturwissenschaftlichen und hydrotechnischen Schriften hohes Ansehen.

Brohl

Die Ansicht von Brohl zeigt uns die Topografie des damaligen Rheinortes in der Talmulde zwischen Dicktberg, Hellersberg und Eiberg bis hin zur Reutersley vor rund 200 Jahren. Noch wurde Brohl nicht von der Eisenbahn zerschnitten, erst 1858 fuhr das erste Dampfross linksrheinisch bis Koblenz. Den Brohler Schutzhafen gibt es seit 1868/69. Lastkähne wurden in der verkehrsgünstig gelegenen Brohler Bucht schon seit römischer Zeit u.a. mit Tuff und Trass aus dem Brohltal beladen.6)

Am 9. Juli 1818 skizzierte Harmen Jan van der Wyck Brohl in seiner landschaftlichen Einbettung beim Abstieg vom Dicktberg. Ausgeführt wurde das Bild 1824 in Mannheim. Das geht aus der in französischer Sprache verfassten Beschreibung auf der Rückseite des Blattes hervor.7) In ihrer nüchternen Gesamtauffassung zeigt die Sommerlandschaft viele Details der Ortsbebauung. Recht schematisch ausgeführt sind die zahlreichen Obstbäume. Auf der linken Seite des Bildes ist die Brohler Papiermühle mit Wohnhaus und Produktionsstätten minutiös erfasst. Sie wurde 1792 von dem holländischen Kaufmann Pieter Jacob van der Muelen gegründet und verblieb bis 1841 in Familienbesitz.7) Eine verwandtschaftliche Beziehung der Frau van der Wycks zur Familie der Papierfabrikanten kann nicht ausgeschlossen werden, denn Harmen Jan van der Wyck hatte 1796 in Amsterdam Cornelia Constantia van der Muelen geheiratet (1771-1852).8) Der Bereich oberhalb der Papiermühle wurde um 1818 noch landwirtschaftlich genutzt. Heute liegt am Hang des Hellersbergs Schloss Brohleck aus dem Jahre 1891. Unterhalb eines kleinen Steinbruchs ist bei van der Wyck die Brohler Filialkapelle von 1680/81 im ältesten hochwasserfreien Teil von Brohl zu erkennen. 1912 wurde das kleine Gotteshaus gegen den Widerstand der Denkmalpflege abgerissen. Seit 1891 prägt die neugotische Pfarrkirche St. Johannes mit ihrem Kirchturm das Ortsbild von Brohl.10)

Am Rheinufer erstreckt sich der Ortsteil Nippes. Er war das Quartier der Rheinschiffer an der Brohler Bucht. Auf dem Rheinstrom belebt rechts ein großes Floß mit Beibooten und Aufbauten die Szene. Rheinbrohl liegt mit seiner alten Kirche am gegenüberliegenden Rheinufer. Während linksrheinisch der nahe an den Rhein tretende Fels der Reutersley den Abschluss der Talaue von Brohl bildet, ist die rechtsrheinische Gemarkung erheblich breiter und wird in Richtung Hönningen bis in die Hänge hinein landwirtschaftlich genutzt. Oberhalb von Hönningen ist Schloss Arenfels angedeutet. Ein kleiner Ausschnitt der Goldenen Meile an der Ahrmündung, die Erpeler Ley und dahinter am Horizont das Siebengebirge mit Drachenfels und Löwenburg, schließen die Landschaftsdarstellung vor einem weiten Himmel ab.

Trotz aller Überformung und Veränderungen können sogar heute noch von Ortskundigen einzelne Häuser in der Bebauung identifiziert werden.

Burg Rheineck

Burg Rheineck11) steht auf einem Bergkegel an der Mündung des Vinxtbachs (ad fines). In römischer Zeit bildete der Vinxtbach die Grenze zwischen Nieder- und Obergermanien (germania inferior/germania superior). Gegenüber begann der obergermanische Limes. Später schied der Vinxtbach auf der linken Rheinseite die Bisümer Trier und Köln. Im 11. Jahrhundert war Burg Rheineck im Besitz der Pfalzgrafen. Sie fiel danach an das Erzbistum Köln. Mehrfach ausgebaut und stark befestigt, teilte sie dennoch das Schicksal vieler Burgen: Sie wurde wiederholt zerstört, aber immer wieder aufgebaut. 1785 wurde sie größtenteils ein Raub der Flammen. Die romanische Burgkapelle über der Toreinfahrt und der trutzige Bergfried aus der ersten Erbauung überstanden den Brand. Notdürftig instandgesetzt wurde die Burganlage in französischer Zeit als Nationalgut von dem Oberförster Wenceslaus Schurp erworben. Von seinen Erben kaufte sie im Jahre 1832 der Bonner Universitätsprofessor Moritz August von Bethmann-Hollweg. Er ließ sie von dem Koblenzer Baumeister Johann Claudius von Lassaulx als Wohnanlage aufbauen. Der Neubau orientiert sich dabei an dem Grundriss der staufischen Anlage.12) Von Burg Rheineck gibt es vor allem ab dem 19. Jahrhundert zahlreiche Ansichten.

Die Ansicht von Brohl besticht durch viele topographisch exakt erfassten Details der damaligen Ortsbebauung und Einbettung in die Landschaft.

Die Arbeit van der Wycks entstand nach einer vermutlich um 1820 gefertigten Skizze im Jahre 1822.13) Sie zeigt die Feste vor ihrem Wiederaufbau in den Jahren 1832-1836. Der Künstler wählte als Standort den schmalen in den Felsen geschlagenen Fahrweg zum Lützinger Plateau an der Bergseite der Reutersley zum Vinxtbach hin. Im detailliert ausgearbeiteten Vordergrund ist wahrscheinlich der Zeichner in Rückenansicht zu erkennen. Der Blick des Betrachters wird auf den Burgberg und ins Rheintal gelenkt. Die Zuwegung zur Burganlage entspricht dem heutigen Verlauf der Wegführung. Von der Burgruine sehen wir die ruinöse Ringmauer, den quadratischen Bergfried – noch ohne den nach 1832 ergänzten Zinnenkranz – sowie die alte achteckige Burgkapelle aus der Stauferzeit mit Zeltdach und vorgelagertem Treppenturm. Für den Neubau wurde die Kapelle vollständig abgetragen und in abgewandelter Form auf dem alten Grundriss errichtet.14)

Beim Blick ins Rheintal ist links der Flecken Niederbreisig mit dem schlanken Kirchturm von St. Marien angedeutet. Abgesondert liegt vor der Ortsbebauung der ehemalige Templerhof mit seinen Wirtschaftsgebäuden. Durch die Goldene Meile führt die alte Rheinstraße in Richtung Norden. Den Lauf der Ahr im Mündungsbereich markiert eine Busch-/Baumreihe. Die Berge bei Remagen und rechtsrheinisch die Erhebungen bis zur Erpeler Ley und bei Unkel sind vor der Kette des Siebengebirges aufgereiht.

Burg Rheineck um 1820 mit Ringmauer, romanischer Kapelle und Bergfried aus einer selten gewählten Perspektive vor dem Neubau durch Claudius von Lassaulx 1832 – 1836

Blick auf Burg Rheineck und das Rheintal in den 1920er-Jahren. Der Fotograf Baptist Schneider wählte fast denselben Bildausschnitt wie van der Wyck rund 100 Jahre zuvor.

Rund 100 Jahre nach dieser Darstellung wählte der Remagener Fotograf Baptist Schneider in den 1920er-Jahren von einem etwas erhöhten Standpunkt fast exakt dieselbe Perspektive für seine fotografische Aufnahme von Burg Rheineck und das Rheintal.15) Die damals noch landwirtschaftlich mit Wein-, Obstanbau und kleinteiligen Feldern genutzten Flächen am Burgberg und am gegenüberliegenden Hang von Rheineck sind heute weitgehend verbuscht.

Burg Are und Altenahr

Auf den schroffen Felsen des Ahrgebirges wurde Burg Are von Graf Theoderich von Are um 1100 erbaut. 1246 erhielt die Kölner Kirche die Grafschaft Are zum Geschenk. Burg Are bzw. das Amtshaus unterhalb der Burg waren bis zur Besetzung der Rheinlande durch französische Revolutionsheere anno 1794 Verwaltungssitz des Amtes Altenahr. Erstmals eingenommen wurde Burg Are nach neunmonatiger Belagerung 1690 von französischen Truppen, die auch Altenahr einäscherten. Da die strategisch wichtige Burg, von der aus man das Ahrtal abriegeln konnte, Unterschlupf für marodierende Truppen bot, ließ der Kölner Kurfürst Joseph Clemens die Trutzfeste erneut belagern und einnehmen. 1714 wurde Burg Are schließlich von kurkölnischen Truppen und Amtsuntertanen unterminiert und gesprengt.16)

Die Autoren von Reiseberichten und -führern schwelgen seit dem 19. Jahrhundert von der malerischen Burgruine, von Altenahr und Umgebung.17) Für Ernst Moritz Arndt sind Kreuzberg und Altenahr um 1844 „die wundervollsten Stellen an dem ganzen Strom, doch behält Altenahr auch vor dem ersteren bei weitem den Preis.“ Burg Are ist für ihn gar „die erhabenste Stelle der Ahr, wo man anbeten muß.“18) Bewundernd steht in der ansonsten nüchternen Inventarisierung der Kunstdenkmäler des Kreises Ahrweiler aus dem Jahre 1938: „Die Burgruine Are ist wohl die malerischste und romantischste der alten kurkölnischen Burgen, an dem eigenartigsten und reizvollsten Punkte des Ahrtals gelegen …“.19) Von Burg Are und Altenahr werden zwei Ansichten von Harmen Jan van der Wyck vorgestellt. Sie wurden von ihm um 1818/20 gezeichnet und 1824 in Mannheim als Aquarelle bzw. in Mischtechnik auf Malpappe ausgeführt.20)

Zur ersten Ansicht

Auf der langgezogenen Burgmauer hinter der unteren Burgpforte tummeln sich zwei große Windspiele, die den Blick in Richtung der stark mit Bäumen zugewachsenen Ruine der Hochburg mit einem Turmstumpf hinter dem oberen Tor lenken. Die Staffage der Hunde erscheint etwas hölzern. Im Tal sind Fachwerkhäuser an der Straße am Roßberg aufgereiht. Die kleinen Häuser säumen die alte Verbindungsstraße von Trier nach Bonn. Sie führt durch den Ort bergauf über die Kalenborner Höhe und die Grafschaft nach Bonn. Der Ortskern von Altenahr um die spätromanische Pfarrkirche von 1266 ist eingebettet in Weinberge und kleine Felder. Ahraufwärts erscheint Burg Kreuzberg, die nach der Zerstörung von 1690 im Jahre 1760 wieder aufgebaut wurde.21)

Die zweite Ansicht

Vor hohen Mauerresten der Hochburg zeigt das zweite Blatt wohl den Künstler mit Zylinder im Gehrock und seinem Skizzenbuch auf der linken Seite. Angeschnitten ist der gewundene Lauf der Ahr im Ahrgebirge mit seinen charakteristischen Felsen. Hinter dem Siedlungskern um die Pfarrkirche ist die hölzerne Brücke über die Ahr im Bild. Ahraufwärts thront Burg Kreuzberg auf einem kleinen Felsplateau.

Harmen Jan van der Wyck hat Altenahr vor der Zerstörung des Ortes durch den Großbrand von 1824 dargestellt, bei dem 25 Wohnhäuser mit Nebengebäuden vernichtet und 36 Familien obdachlos wurden. Die Ausdehnung des Ortes ist auf die Straße am Roßberg und um die Kirche beschränkt, die Tallage in Richtung Kreuzberg noch ohne Häuser. Rund 10 Jahre später wurde 1834 der Straßentunnel bei Altenahr im Zuge des Ausbaus der durchgehenden Fahrstraße durch das Ahrtal eröffnet. Er war der erste Straßentunnel Preußens und galt als Attraktion. Dieses Jahr markierte den Beginn des Fremdenverkehrs im Ahrtal. Die Zahl der künstlerischen Ansichten schnellte sprunghaft in die Höhe. Vielfach dienten sie der Illustrierung von Reiseführer. Altenahr und Umgebung, wie sie van der Wyck um 1820 dokumentiert hat, wurde nach 1834 durch den Bau von Hotels und Gasthäusern grundlegend veränderte. 1886 brachte der Eisenbahnbau bis Altenahr den nächsten tiefen Einschnitt in die einmalige Ahrlandschaft.

Aus den Landschaftsbildern van der Wycks spricht seine große Freude am akribischen Erfassen von Details aus geschickt gewählten Blickwinkeln. Fein abgestimmt ist die Farbgebung. In seinen „Pinselzeichnungen erkennt man eine Akkuratesse und Sorgfalt, aus der der Kartograph spricht, der Geograph-Ingenieur, der uns Nachgeborenen kein romantisches Bild, doch die genaue und festumrissene Vorstellung der landschaftlichen Eigenart bietet.“22)

Burg Are und Altenahr um 1820. Der Fremdenverkehr setzte erst nach dem Bau des Straßentunnels anno 1834 ein.

Blick auf Altenahr mit der Straße im Roßberg und um die Pfarrkirche, ahrauf- wärts Burg Kreuzberg mit der Burgkapelle. Im Vordergrund links wohl der Zeichner mit Skizzenblock vor einem Mauerrest von Burg Are.

Anmerkungen / Literatur:

  1. Karl Simrock konstatierte bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts, „daß zwischen Mainz und Köln kaum ein Haus, kaum ein Baum gefunden wird, der nicht schon eine Feder oder einen Grabstichel in Bewegung gesetzt hätte.“ Zitat aus: Karl Simrock. Der Rhein. München o. J. S. 7.
  2. Die Originale befinden sich in der Sammlung Rheinromantik („sammlung-rheinromantik.de“). Herrn Karsten Keune danke ich herzlich für die Bereitstellung der Ablichtungen und Zustimmung zur Ver- öffentlichung im Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler.
  3. Der vollständige Titel lautet: Übersicht der Rheinischen und Eifeler erloschenen Vulkane und der Erhebungs-Gebilde, welche damit in geognostischer Verbindung stehen, nebst Bemerkungen über den technischen Gebrauch ihrer Produkte. Mannheim 1836.
  4. Es findet sich auch die Schreibung van der Wijck. Die Angaben zur Biographie stützen sich auf den Eintrag bei Wikipedia (Stand: 2.2.2021); weiterhin auf: Henri van der Wyck: Ein Holländer am Rhein. Harmen Jan van der Wycks Rheinische Landschaften. In: Leopold Decloedt und Peter Delvaux (Hrsg.): Wessen Strom? Ansichten vom Rhein. Amsterdam – New York 2001. S. 151-156.; siehe auch Dieter Schröder: Künstlerlexikon Maler der Eifel. 2.500 Maler vor dem Vergessen gerettet und neu entdeckt. Mechernich 2019. S. 580; Dietrich Schabow: Hermann Johann van der Wijk. In: Heimatjahrbuch Kreis Neuwied 1975, S. 98-100.
  5. Siehe dazu Dietrich Schabow (Anm. 4) und Karsten Keune (Hrsg.): Sehnsucht Rhein. Rheinlandschaften in der Malerei. Gemälde aus der Sammlung Siebengebirge. Bonn 2006. S. 102.
  6. Angaben zur Geschichte von Brohl stützen sich vor allem auf Darstellungen von Carl Bertram Hommen: Carl Bertram Hommen: Das Breisiger Ländchen mit Vinxtbach- und Brohltal. Geschichte und Geschichten aus 2.000 Jahren. Köln 1985.; Ders.: Geliebte Heimat zwischen Laacher See und Goldener Meile. Neue Beiträge zur Geschichte des Brohltals und Breisiger Ländchens. Bad Breisig 1989.
  7. Angaben auf der Ansicht in der Sammlung Rheinromantik, die 2019 im Siebengebirgsmuseum in Königswinter gezeigt wurde.
  8. Zur Geschichte der Brohler Papiermühle Carl Bertram Hommen: Vor 150 Jahren eine der größten rheinischen Papierbetriebe. Pieter Jacob van der Muelen aus Utrecht gründete 1792 die Papiermühle in Brohl am Rhein. In: Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 1983. S. 113-122.
  9. Außer der Namensgleichheit gibt es allerdings derzeit keinen Nachweis dafür. Im ausgehenden 18. Jahrhundert lebte die Gründerfamilie der Papiermühle nach der Flucht aus den Niederlanden mehrere Jahre auch in Neuwied und verfügte dort über Hausbesitz.
  10. Zur Kirchengeschichte siehe neben Angaben bei Carl Bertram Hommen auch die Festschrift „100 Jahre Pfarrkirche St. Johannes der Täufer Brohl“, die 1991 vom Verwaltungsrat der Katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes herausgegen wurde.
  11. Zur Geschichte von Burg Rheineck siehe u. a.: Carl Bertram Hommen: Burg Rheineck – alte Trutzfeste am Rhein. In: Das Breisiger Ländchen. (Anm. 4), S. 134-137.; Matthias Röcke: Burgen und Schlösser zwischen Ahr und Brohlbach. Köln 1984. S. 32-35.
  12. Vgl. dazu Joachim Gerhardt u. a. (Bearb.): Die Kunstdenkmäler des Kreises Ahrweiler. Düsseldorf 1938. (unveränderter Nachdruck von 1984); zu Rheineck S. 571-581; Frank Schwieger: Johann Claudius von Lassaulx 1781-1748. Architekt und Denkmalpfleger in Koblenz. Neuss 1968. S. 85f.; Carl Simrock schreibt in „Der Rhein“, dass die Burg „mehr im Stil einer Villa als einer Ritterburg erneuert“ wurde. S. 439 (wie Anm. 1)
  13. Abgebildet und ausführlich beschrieben ist die Ansicht in dem Werk „Sehnsucht Rhein“ hrsg. von Karsten Keune (s. Anm. 5), S.102f.
  14. Zur Burgkapelle siehe auch Albert Verbeek: Die romanische Burgkapelle auf Rheineck. In: Heimatkalender des Kreises Ahrweiler 1936. S. 96-100.
  15. Abbildung 22 „Blick auf Burg Rheineck und das Rheintal“; In: „Der schöne Kreis Ahrweiler“. Hrsg. vom Kreisausschuss. Remagen 1927.
  16. Zur Geschichte von Burg Are und Altenahr siehe Ignaz Görtz: Burg Are. Altenahr 1968.; Daten zur Ortsgeschichte von Ignaz Görtz in der Fest- schrift „100 Jahre Eifelverein in Altenahr 1889-1989“.; Ders.: „Wo sie am höchsten ragen, die Felsen der Ahr …“ Beitrag zur Baugeschichte der Burg Are. In: Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1961. S. 94-97.; Ders.: Zur 800-jährigen Geschichte der Pfarrei Altenahr. In: Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1966. S. 67-71.; Ders.: „Seit diesem Jahr datiert sich in Altenahr ein reger Fremdenverkehr“. Aus den Anfängen des Tourismus an der Mittelahr im 19. Jahrhundert. In: Heimatjahrbuch Kreis Ahrweiler 1985. S. 137-142., siehe auch Matthias Röcke (Anm.2).
  17. Karl Simrock in „Der Rhein“ (Anm.1): „…einzig und unübertroffen wird das Ahrtal erst in der Nähe von Altenahr.“ S. 448.
  18. Ernst Moritz Arndt: Wanderungen rund um Bonn ins rheinische Land. Hrsg. und eingeleitet von Hermann Kochs. Köln 1978. (nach der Ausgabe von 1844) S. 86.; siehe auch Gottfried Kinkel: Die Ahr. Eine romantische Wanderung vom Rheintal in die hohe Eifel. Eingeleitet und herausgegeben von Hermann Kochs. Köln 1976. (nach der zweiten Auflage von 1849). Für Kinkel ist der Blick von Burg Are „in Deutschland einzig“, S. 151.
  19. Aus: Kunstdenkmäler Kreis Ahrweiler (Anm. 12), S. 156 zu Altenahr.
  20. Beide Arbeiten sind wie fast alle Werke van der Wycks auf der Rückseite exakt bezeichnet. Bildgröße der Blätter etwa 30 x 50 cm.
  21. Siehe dazu und zu den weiteren Angaben zur Entwicklung von Altenahr v.a. Ignaz Görtz (Anmerkung 16).
  22. Aus: Henri van der Wyck: Ein Holländer am Rhein. Harmen van der Wycks Rheinische Landschaften. In: Leopold Decloedt und Peter Delvaux (Hrsg.): Wessen Strom? Ansichten vom Rhein. Amsterdam – New York 2001. S. 151 – 156, Zitat von S. 156.