Einst…

Es ist ein stetes Kommen, Gehen
auf dieser groß
en, weiten Welt.
Kaum, daß wir sie uns angesehen,
sich unser müder Schritt verhält.

Ach, alle die wir hier noch leben,
bei Tage manches nicht versteh ’n.
Nur nächtens wir wohl oftmals fühlen,
den Atem Gottes durch uns weh’n.

Einst, wenn sich uns’re Seelen lösen,
aufströmend in das ew’ge Licht;
erst dann wir seh’n uns eins geworden
und schaun aus Gottes Angesicht.

Paula Gerhards