Den Blick auf das Leben gerichtet. Das Erich-Klausener-Gymnasium im Porträt

Jede Schule steht heute in der Verantwortung, den zeitspezifischen Ausbildungsbedingungen der Jugendlichen in Studium und Beruf gerecht zu werden. Im Zeitalter der modernen Informations- und Wissensgesellschaft verändern sich notwendigerweise auch die beruflichen Anforderungen. Dieser Trend wird durch die Globalisierung mit all ihren Auswirkungen auf die nationalen ökonomischen Gegebenheiten noch verstärkt. Damit die jungen Menschen in dieser „Welt im Wandel“ optimale Zukunfts­chancen haben, muss die schulische Ausbildung heute insgesamt einen noch höheren Stellenwert erhalten. Einheitliche Bildungsstandards und individuelle Qualitätsprogramme der Schulen rücken darüber hinaus automatisch eine stärkere Leistungsorientierung und mehr Erfolgskontrollen in den Blickpunkt. Nicht zuletzt gibt die Bildungspolitik seit PISA den Schulen Reformen als Aufgabe vor.

Das folgende Schulporträt zeigt auf, wie das Erich-Klausener-Gymnasium (EKG) diesen Veränderungsprozess gestaltet. Dabei ist die Integration aller Neuerungen in das gewachsene Schulprofil wichtig, denn auf diesem bewährten Fundament muss sich das Neue gründen.

Zum Fundament der Schule gehört auch ihre Geschichte. Hier kann das EKG auf eine nahezu 100-jährige Historie zurückblicken. Genau sind es 91 Jahre her, als 1914 die Schule als „höhere Privatschule mit gymnasialem Lehrgang“ gegründet wurde. Weitere Stationen waren 1926 die „öffentliche Rektoratschule der Gemeinde Adenau“ (eine fünfklassige Zubringerschule für das Gymnasium Ahrweiler), 1940 die „Oberschule für Jungen“, 1948 der Ausbau zum Progymnasium, 1952 die Umbenennung in das „Neusprachliche Gymnasium für Jungen u. Mädchen der Stadt“, 1960 der Übergang in die Trägerschaft des Kreises Ahrweiler. 1966 wurde das Progymnasium schließlich durch einen Schulneubau erweitert und zum Vollgymnasium. Seitdem trägt die Schule ihren heutigen Namen „Erich-Klausener-Gymnasium“.

Unser Namenspatron Dr. Erich Klausener wurde 1917 zum Landrat des Landkreises Adenau ernannt. Zwei Jahre später ging Klausener als Landrat nach Recklinghausen. 1924 wurde er Ministerialdirektor in Berlin, wo er 1928 auch die Leitung der „Katholischen Aktion“ übernahm. In dieser Funktion organisierte er Kundgebungen gegen antikirchliche Gruppierungen und somit auch gegen den Nationalsozialismus. Trotz der erfolgten Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahre 1933 setzte Klausener seine Tätigkeit fort und provozierte mit demonstrativen Treuebekundungen zur Kirche die nationalsozialistischen Machthaber. Anlässlich des Katholikentages hielt Klausener, der ein ausgesprochen talentierter Redner war, am 24. Juni 1934 im Hoppegarten eine leidenschaftliche Rede, in der er sich gegen die Ausgrenzung von Menschen anderer Weltanschauung durch die Nationalsozialisten wandte. Diese Rede wird als Anlass für seine 6 Tage später erfolgte Ermordung angesehen. Am 30. Juni 1934 wurde Klausener auf Befehl Görings und Heydrichs in seinem Dienstzimmer von der SS erschossen. Offiziell wurde Selbstmord als Todesursache angegeben.

Das Erich-Klausener-Gymnasium in Adenau,2005

Im Foyer unserer Schule befindet sich eine Ehrentafel für Dr. Klausener, auf der ein von ihm geäußertes Zitat zu lesen ist, das in seinem Dienstzimmer in einer Schreibmappe nach seinem Tod gefunden wurde:

„Sei wahrhaftig in deinem Handeln,
breche nie ein Wort,
zeige kein falsches Prestige,
komme zuerst – gehe zuletzt!
Habe gerechten Zorn,
aber verschwende niemals deinen Zorn!“

Diese zufälligen Fundstücke des Namensgebers werden dem heutigen komplexen Erziehungsauftrag sicherlich nicht mehr gerecht. Doch zeigt sich in diesen Worten beispielhaft für sein gesamtes Lebenswerk das Menschenbild Klauseners, das uns nicht den moralisch gleichgültigen, sondern den verantwortungsbewussten Menschen als Erziehungsideal vor Augen stellt.

Nach diesem historischen Rückblick nun zur aktuellen Situation. Mit insgesamt 650 Schülerinnen und Schülern, die von 42 Kolleginnen und Kollegen unterrichtet werden, hat das EKG im Schuljahr 2005/06 die höchste Schülerzahl in seiner Geschichte. Unsere Schülerzahl ist damit in den letzten zehn Jahren um 50% gestiegen. Die räumlichen Gegebenheiten der Schule wurden im Jahre 2003 durch zwei Unterrichtsräume im Neubau der Grundschule erweitert. Veränderungsmaßnahmen innerhalb des Schulgebäudes kamen hinzu. Jedoch machen die gerade in den letzten beiden Jahren stark angestiegenen Schülerzahlen weitere bauliche Maßnahmen notwendig. Hierbei wird unser Gymnasium in jeder Hinsicht vom Schulträger unterstützt.

Unterrichtliche Akzente

Das sprachliche Angebot entspricht der konventionellen gymnasialen Ausbildung mit

– Englisch als erster Fremdsprache ab dem fünften Schuljahr,

– Französisch/Latein als zweiter Fremdsprache ab dem siebten Schuljahr,

– Französisch/Latein als dritter, fakultativer Fremdsprache ab dem neunten Schuljahr

– Französisch als neu einsetzende zweite Pflichtfremdsprache für Neuzugänge in der 11. Jahrgangsstufe (ab dem Schuljahr 2006/07 auch Latein)

Hinzu kommt ab der Jahrgangsstufe 11 Spanisch auf AG-Basis. Sprachlich interessierte Schüler haben somit die Möglichkeit zum Erlernen von drei modernen Fremdsprachen, ergänzt durch Latein als Grundlage aller romanischen Sprachen.

Mit dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil wird ein wichtiger Unterrichtsschwerpunkt deutlich. Zusätzliche Stunden in Mathematik und den Naturwissenschaften sollen unsere Schüler in diesen Fachbereichen besonders intensiv für das spätere Studium oder berufsbezogene Ausbildungsgänge qualifizieren. Die erfolgreiche Teilnahme unserer Schule an regionalen Mathematik-Wettbewerben dokumentiert die Bedeutung dieser Bemühungen. Zwei Computerräume und ein Internet-Café ermöglichen eine frühe und komplexe Ausbildung unserer Schüler im EDV-Bereich, dies sowohl in den einzelnen Fächern als auch in besonderer Weise im Informatikunterricht.

Im künstlerisch-musischen Bereich werden ebenfalls besondere Akzente gesetzt. Seit zwei Jahren hat die Schule eine Streicherklasse eingeführt, wobei die Schüler über den regulären Musikunterricht hinaus ein Streichinstrument erlernen. Beachtliche Erfolge im vergangenen Schuljahr haben die Eltern auch im laufenden Schuljahr motiviert, ihren Kindern diese zusätzliche musikalische Ausbildung zu ermöglichen. Ermöglicht wird dieses Projekt durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Schule sowie der Kreissparkasse Ahrweiler.

In den Unterricht der Orientierungsstufe ist seit vielen Jahren ein Methodentraining integriert, das die Fünft- und Sechstklässler systematisch an eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten heranführt. Mit dem Programm zur Primärprävention (PROPP) als weiterer Ergänzung sollen die Schüler vor allem Formen der gewaltfreien Streitschlichtung erlernen. Traditionsgemäß praktiziert die Schule ein Konzept des behutsamen Übergangs von Grundschule zum Gymnasium. Dazu gehören zahlreiche pädagogische und organisatorische Maßnahmen. Regelmäßige Gespräche unserer Klassenleiter und Fachlehrer mit den Kollegen der Grundschulen auf fachlicher und pädagogischer Ebene ermöglichen einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch im Hinblick auf die Harmonisierung der Methodik und der Anforderungen beider Schularten.

Als ein Schwerpunkt der Mittelstufenpädagogik kann die Vernetzung der Arbeit sowohl innerhalb der einzelnen Klassenstufen als auch zwischen den Jahrgängen betrachtet werden. So sorgen Vergleichsarbeiten in den Jahrgangsstufen und Stoffabfolgepläne zwischen den Jahrgangsstufen für Kontinuität der Lernprozesse. Darüber hinaus wird an das Methodentraining der Orientierungsstufe angeknüpft, das schließlich hinführt zur korrekten Anfertigung von Referaten und Facharbeiten innerhalb der Jahrgangsstufe 12.

Die gymnasiale Oberstufe des EKG (Mainzer Studienstufe) ermöglicht auch Schülerinnen und Schülern von anderen Schulen (Real-, Regional-, Hauptschule) die allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Schüler, die keine zweite Fremdsprache erlernt haben, können dies in der Oberstufe am EKG nachholen. Darüber hinaus bietet das EKG im Vorfeld der Anmeldungen zahlreiche Informationsangebote: Eine Hospitation in der MSS 11 durch Schüler der zehnten Klassen anderer Schularten, Beratungsgespräche mit der MSS-Leitung und den einzelnen Fachlehrern und einen Informationsabend für Eltern und Schüler. Mit dem Eintritt der neuen Schüler in das EKG erhalten sie als Integrationshilfe während des ersten Schulhalbjahres Ergänzungsunterricht in Englisch und Mathematik.

Als eine der ersten Schulen in Rheinland-Pfalz hat das EKG im Jahr 2002 mit dem „Projekt Erweiterte Selbstständigkeit“ (PES) begonnen. Dieses Projekt beinhaltet mehr Selbstständigkeit und mehr Eigenverantwortung für die Schulen, zugleich aber auch eine bessere Unterrichtsversorgung für möglichst viele Schülerinnen und Schüler. Um dieses Ziel zu verwirklichen hat das EKG ein Drei-Stufen-Modell entwickelt: prinzipielle Vertretung aller Stunden in den Klassen 5-8, Vertretung bis ein­schließlich der 5. Stunde in den Klassen 9-10 und nach Möglichkeit Erteilung von Arbeitsaufträgen in den Jahrgangsstufen 11-13. Die grundsätzliche Vertretung der 6. Stunde ist für ein Gymnasium mit einer hohen Anzahl von Fahrschülern von großer Bedeutung. Möglich wird dieses Vertretungskonzept durch den Einsatz von schulexternen Vertretungskräften, die mit Hilfe eines schuleigenen Budgets entlohnt werden. Der Unterrichtsausfall konnte durch diese und weitere Maßnahmen so weit minimiert werden, dass das EKG inzwischen einen erheblich unter dem Landesdurchschnitt liegenden Ausfall aufweist.

Außerunterrichtliche Akzente

Neben dem Unterricht haben die Schüler Raum und Gelegenheit, ihren individuellen Neigungen und Begabungen nachzugehen. Diesbezüglich bietet das EKG zahlreiche Angebote, um die ganzheitliche Entwicklung der Schüler zu fördern.

Im Sportbereich ist dies zum einen die über viele Jahre erfolgreiche Ski-AG. Highlight ist in jedem Schuljahr eine Trainingswoche in den Weihnachtsferien, die auf die anschließenden Landes- und Bundeswettbewerbe vorbereitet. Dem Engagement der betreuenden Lehrer ist es zu verdanken, dass auch unsere Fußballmannschaften (Mädchen und Jungen) innerhalb des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in den letzten Jahren außerordentliche Erfolge erzielt haben. Ein weiterer Höhepunkt im Fußballbereich ist das alljährlich in der Vorweihnachtszeit stattfindende Fußballturnier der Unter- und Mittelstufe. Basketball und Tischtennis spielen außerdem im Pausen- und Freizeitbereich der Schülerinnen und Schüler eine wichtige Rolle.

Musikalisch begabte und interessierte Schüler haben neben der erwähnten Streicherklasse die Möglichkeit im Unterstufenchor, Schulchor, Schulorchester und der Schulband mitzuwirken. Als Vorbereitung für schulinterne und öffentliche Veranstaltungen dient ein regelmäßig stattfindender einwöchiger Workshop in Gerolstein. Die Ergebnisse all dieser musikalischen Bemühungen werden im Rahmen eines Schulkonzertes einem breiten Publikum vorgestellt.

Darüber hinaus bereichern die Musiker neben verschiedenen Schulveranstaltungen auch die Gottesdienste.

Unsere erfolgreichen Skilanglaufmannschaften beim Bundesfinale 2005 in Oberhof/Thüringen

In der Arbeitsgemeinschaft „Eine-Welt“ können Schüler die Verflechtungen mit den Ländern der Dritten Welt kennenlernen. Der regelmäßige Verkauf von Transfair-Produkten kommt armen Menschen in Entwicklungsländern zu Gute. In diesem Zusammenhang muss das besondere Engagement des EKG bei der Unterstützung von Dritte-Welt-Projekten genannt werden. Beim letztjährigen Sponsored-Walk haben unsere Schüler über 21.000 Euro „erlaufen“. Dieser beachtliche Betrag wurde an Projekte in Indien, Bangladesh, Togo und Argentinien gespendet.

Auch im Internet ist das EKG vertreten. Die Homepage der Schule (www.ekgadenau.de) ist inzwischen zu einem von vielen Eltern und Schülern genutzten Informations- und Kommunikationszentrum geworden. Nicht zuletzt tragen Schüler innerhalb der Homepage-AG hierzu bei.

Im Unterrichtsprojekt „Bachpatenschaft“ der neunten Klassen geht es neben der ökologischen Gestaltung und Bewahrung dieses Nahraumes um die Anwendung von Erlerntem, vor allem aus den Fächern Biologie und Chemie. Die erfolgreiche Teilnahme der Schule an zahlreichen regionalen und überregionalen Umweltwettbewerben unterstreicht darüber hinaus das ökologische Profil des EKG. In diesem Zusammenhang verdient unsere Mitgliedschaft im „Netzwerk ökologischer Schulen“ noch besondere Erwähnung.

Ausdruck findet das ökologische Interesse in einer Schautafel mit einem persönlichen, handschriftlichen Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Richard v. Weizsäcker: „Umweltliebe ist praktizierte Nächstenliebe für die kommende Generation. Sie gehört in den Grundwerteteil einer europäischen Hausordnung.“

Vor allem im Bereich der Studien- und Berufsvorbereitung ist es notwendig den Blick auf das Leben, hier auf die Berufswelt, zu richten. Dies geschieht am EKG in vielfältiger und in sehr innovativer Weise. Neben die an vielen Schulen üblichen Berufspraktika der neunten Klassen, die im Sozialkundeunterricht vor- und nachbereitet werden und Bewerbungstrainingseinheiten mit außerschulischen Partnern, tritt in der Jahrgangsstufe 11 das vom Wirtschaftsministerium unterstützte Projekt „Schüler im Chefsessel“, in dem der Schwerpunkt auf die Begleitung der Entscheidungsträger in einem Betrieb gelegt wird. Einzigartig an Staatsschulen in Rheinland-Pfalz ist das alternativ angebotene Projekt „Schüler im Sozialdienst“, das einerseits helfen soll, soziale Einstellungen auszuprägen und zu stärken, andererseits eine Hilfe zur Werteorientierung bzw. Persönlichkeitsentwicklung ist. Eingebettet sind alle diese Bemühungen in die „Lernwerkstatt Berufsorientierung Adenau“ (LBA), einem Projekt des Standortmarketings Adenau, dem auch die übrigen Schulen in Adenau angeschlossen sind. Ziel des EKG innerhalb dieses Projektes ist die Verbindung von gymnasialer Allgemeinbildung und beruflicher Orientierung, wobei das EKG als „Offene Schule“ wirkt, um ständig außerschulischen Sachverstand zu nutzen und Schülern realistische Einschätzungen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Erwartungen zu ermöglichen. Dieser Intention dienen auch weitere Elemente der Lernwerkstatt, wie die Durchführung des „Ausbildungsplatzmarktes“ und des „Tages der offenen Betriebe“. Der BOSS – Aktionstag mit Betriebsleitern aus dem Gewerbeverein Adenau rundet unsere Bemühungen der Vernetzung von Schule und Wirtschaft ab.

Im Bereich der Studienvorbereitung ermöglicht die Teilnahme an Hochschulinformationstagen – obligatorisch ist hier der Besuch der Mainzer Gutenberg Universität – sowie die Kooperation mit der Fachhochschule Remagen einen Überblick über Anforderungen und Abläufe verschiedener universitärer Ausbildungsgänge.

Urkundenüberreichung innerhalb der Veranstaltung „Schüler im Chefsessel“ bzw. „Schüler im Sozialdienst“ durch Vertreter des Wirtschaftsministeriums und des Sozialministeriums und durch Verbandsbürgermeister Romes

Schulpartnerschaften pflegt das EKG seit langem mit Schulen aus den USA, Schottland und Frankreich. In den letzten drei Jahren hat sich darüber hinaus ein Austausch mit einem Gymnasium in Polen (Lodz) etabliert, um vor allem eine Begegnung auf kultureller Ebene mit einem osteuropäischen Land zu ermöglichen.

Die Schule im aktuellen Reformprozess

Mit der ersten Pisa-Studie geriet die Schullandschaft in Deutschland grundsätzlich in den Fokus kritischer Betrachtung, wobei allerdings viele bisherige Leistungen nicht bzw. in zu geringem Maße gewürdigt wurden. Dennoch nahm die Bildungspolitik die geäußerte Kritik zum Anlass, Veränderungen einzuleiten, wodurch schulische Arbeit im Hinblick auf die aufgezeigten Defizite verbessert werden soll. Daraus resultierte für die Schulen die Notwendigkeit, eigene Qualitätsprogramme zu entwickeln.

Dieser Aufgabe stellte sich das EKG mit Beginn des Jahres 2002. Der damals begonnene Prozess, in dem Schulleitung, Kollegium, Eltern und Schüler verantwortungsbewusst kooperieren, konzentriert sich auf folgende Arbeitsfelder:

– Maßnahmen zur Stärkung der Kooperation innerhalb des Kollegiums

– Intensivierung der Elternarbeit

– Stärkung des Leseverständnisses

– Stärkung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen

– Bemühungen zur individuellen Schülerförderung

– Gestaltung von Übergängen

– Methodentraining

– Interdisziplinärer Unterricht

Mit dem Beschluss der Kultusministerkonferenz Bildungsstandards einzuführen haben sich die Länder verpflichtet, Standards zu implementieren und anzuwenden. Bildungsstandards formulieren fachliche und fachübergreifende Basisqualifikationen, die für die weitere schulische und berufliche Ausbildung von Bedeutung sind und anschlussfähiges Lernen ermöglichen sollen. Sie zielen auf Persönlichkeitsentwicklung und Weltorientierung, die sich aus der Begegnung mit zentralen Gegenständen unserer Kultur ergeben.

Die Verflechtung dieser Vorgaben mit dem Qualitätsprogramm bestimmt momentan den Reformprozess am EKG.

Ausblick

Die pädagogische Arbeit am EKG basiert auf einem umfassenden Bildungsverständnis, das auf eine Balance von Leistungsorientierung, Persönlichkeitsentwicklung und sozialer Verantwortung hinzielt.

Dies alles findet im Rahmen einer lebendigen Schulkultur statt, die sich einerseits auszeichnet durch zahlreiche außerunterrichtliche Erfahrungs- und Betätigungsmöglichkeiten für unsere Schüler in den genannten Bereichen, andererseits durch eine aktive Mitarbeit der Eltern auf vielen schulischen Ebenen. Mit dieser Gesamtstruktur, eingebettet in die Stadt und den gesamten Adenauer Raum, blickt das Erich-Klausener-Gymnasium optimistisch in die Zukunft.